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Juni 2006
Friedrich Pfeil mit seinem Kuhgespann auf dem Weg ins Zennerfeld
Familie Pfeil in Wabern
Der Name Pfeil ist mit der ältesten Schule in Wabern verbunden. Die Ersterwähnung dieser Schule in den Kirchenbüchern erfolgte 1792. Schon damals wurde an die Neuerrichtung einer größeren Schule gedacht. Es sollte 54 Jahre dauern, bis der Abschluss der Neubauarbeiten dem Regierungspräsidenten in Kassel gemeldet werden konnte. Käufer der damaligen alten Schule war der Sohn von Caspar Pfeil, der Zimmermann Johannes Pfeil (*14.06.1774 in Niedermöllrich +06.04.1843 in Wabern), verheiratet in erster Ehe mit Anna Elsabeth Riemenschneider aus Niedermöllrich und in zweiter Ehe mit Anna Küllmar aus Udenborn. Ihm folgten
Friedrich Pfeil, Postillion (*03.12.1809 +17.08.1884) Seine beiden Frauen schenkten Friedrich Pfeil die Kinder:
Anna, verh. Sonntag (*23.11.1913 +Februar 1991) Erwähnenswert in der Familiengeschichte der Familie Pfeil ist die traditionelle Verbundenheit über fünf Generationen mit der Deutschen Post. Sie begann mit dem Postillion Friedrich Pfeil, dem folgte Sohn Adam als Landbriefträger. Sein Nachkomme Friedrich war ebenfalls Landbriefträger. Er hatte zuvor das Schreinerhandwerk bei "Hahn's Heine" am Kirchplatz erlernt. August Pfeil arbeitete über vierzig Jahre bei der gelben Post, in der fünften Generation war dessen Tochter Claudia auch noch einige Jahre im Postdienst tätig. Im Jahr 1976 verkauften die Erben von Friedrich Pfeil das Anwesen an Antoni Sarzynski. Das Bild aus dem Jahr 1945 zeigt Friedrich Pfeil mit seinem Kuhgespann in der Fritzlarer Straße, Ecke Am Markt. Zurück |